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4. Spieltag 2010/11


 

TURU
-
FC Viersen

Sonntag 12.09.10 15.00 Uhr






 

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  Unglückliche Heimniederlage gegen WSV Borussia II
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08.03.2010, 14:34 Uhr | Autor: TURU

TURU - Wuppertaler SV Borussia II 1:2 (0:0)

TURU: Prostka - Sesterhenn (82. Ceker), Willems, Weiß, Ramadani (75. Homann), Kizilaslan, Lopez-Torres, Duran, Rentmeister (10. Intven), Rey Alonso, Bork. - Tore: 1:0 Lopez-Torres (49.), 1:1 Formento (71.), 1:2 Nikolic (82.). - Rote Karte: Willems (10.).

Foto: Brigitte Richter

Presse:

WZ - Düsseldorf (Marcus Giesenfeld)

 Frank Zilles blieb diplomatisch. „Ich habe im Spiel einige Dinge anders gesehen, als der Unparteiische und der Linienrichter auf der Tribünenseite. Mehr möchte ich zu der Schiedsrichterleistung gar nicht sagen“, erklärte der Trainer der Turu nach der Partie gegen den Wuppertaler SV II. Dabei hatte der Mann an der Pfeife, Jörg Jörissen, während der 90 Minuten für genug Diskussionsstoff gesorgt. An der 1:2 (0:0)-Heimniederlage der Turu hatte er mit einigen strittigen Entscheidungen großen Anteil.

Schon nach sechs gespielten Minuten hatte Jörissen sämtlichen Kredit auf Seiten der Platzherren verspielt. Dabei war die Rote Karte gegen Innenverteidiger Bernd Willems wegen Beleidigung seines Gegenspielers Karoj Sindi („Bist Du behindert?“) durchaus vertretbar. Doch dass Willems zuvor schmerzhafte Bekanntschaft mit dem Staket gemachte, weil Sindi ihn mit Absicht geschubst hatte, blieb fälschlicherweise ungeahndet (7.). Auch Fatih Duran war nicht gut auf den Spielleiter zu sprechen. Sein Schuss an die Unterkante der Latte sprang nach einstimmiger Meinung nahestehender Beobachter klar hinter der Wuppertaler Torlinie auf (48.).

WSV-Coach Peter Radojewski wusste schon, warum er sich in der zweiten Hälfte „in einigen Situationen beim lieben Gott bedanken durfte.“ Denn das zweifellos sehenswerte 2:1-Siegtor war ebenfalls irregulär. Bevor der Ex-Düsseldorfer Marco Nikiloc zum Fallrückzieher ansetzte, hätte Jörissen schon eine Behinderung von Turu-Keeper Dennis Prostka an der Torraumgrenze ahnden müssen. So blieb Frank Zilles nach Spielschluss gar nichts anderes übrig, als seine frustrierten Schützlinge moralisch aufzubauen. Viel Vorwerfen konnte der Übungsleiter seinem Team nicht.

Die knapp 40 Minuten in Unterzahl – auch Wuppertals Bahadir Incilli musste vor der Pause mit einer überzogenen Gelb-Roten Karte runter – überstanden die Gastgeber dank taktischer Disziplin und hoher Laufbereitschaft unbeschadet. Dass in den letzten 20 Minuten die Kräfte schwanden, war vorhersehbar. Wenn man der Turu etwas ankreiden konnte, war es die mangelhafte Chancenverwertung. Torschütze Miguel Lopez-Torres (49.) hatte wie auch Fatih Duran weitere gute Gelegenheiten. Wuppertals Treffer fielen beide im Anschluss an diagonal in den Strafraum geschlagene Flugbälle, bei denen Bernd Willems im Abwehrzentrum vermisst wurde.

Reviersport (Oliver Stolz)

Bereits früh mussten die Gastgeber dabei einen herben Rückschlag hinnehmen. Düsseldorfs Verteidiger Bernd Willems sah nach sieben Minuten die Rote Karte. Zuvor soll er seinen Gegenspieler beleidigt haben. TuRU-Coach Frank Zilles mochte nachher nicht viel zu der Aktion sagen: „Es war noch eine Steigerung zum Solingen-Spiel.“ Gemeint war die Schiedsrichterleistung, die er schon vor Wochenfrist in der Klingenstadt bemängelte.

Mit Andrés Formento bekam Radojewski Unterstützung aus der Profimannschaft. Er stürmte für Keita-Ruel neben Benedikt Schröder. Schröder war es auch, der die größte Chance in der ersten Hälfte für die Wuppertaler besaß, doch TuRU-Keeper Dennis Prostka rettete mit einer Glanzparade (12.). Schnell reagierte Zilles und brachte mit Yannic Intven für Michael Rentmeister mehr Stabilität in die Abwehr. Quasi mit dem Halbzeitpfiff der nächste Platzverweis. Dieses Mal erwischte es den Wuppertaler Kapitän Bahadir Incilli nach wiederholtem Foulspiel.

In Durchgang zwei kam die TuRU besser ins Spiel. In der 49. Minute war es wieder mal Torjäger Miguel Lopez-Torres, der gleich drei Gegner schwindelig spielte und eiskalt von rechts außen durchmarschierte und vollstreckte, 1:0 für die Gastgeber. Zilles ärgerte sich dennoch: „Lopez‘ Einzelleistung war grandios, aber wir dürfen uns nicht nur auf ihn verlassen.“ Zuerst war es Formento, der eine Flanke von Marko Nikolic mustergültig versenkte (71.), neun Minuten vor dem Ende dann der „Knock-out“ für die TuRU: Ein wunderschöner Fallrückzieher von Nikolic ließ TuRU-Torhüter Prostka keine Chance.

 





 











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