(RP) Der TV Jahn Hiesfeld wird morgen von der stärksten Mannschaft der Niederrheinliga geprüft. Bei TuRU Düsseldorf ist der Aufsteiger Außenseiter, doch er sucht wie in jedem Spiel sein Glück in der Offensive.
Von einer Übermannschaft möchte Stefan Janßen nicht sprechen, aber wenn er an die Truppe des Tabellenführers TuRU Düsseldorf denkt, fallen ihm nur Superlative ein. "Es ist die beste Mannschaft der Niederrheinliga. Sie haben bisher die meisten Punkte geholt und auch mit 18 die meisten Tore geschossen. Eigentlich haben sie nur Spieler in ihren Reihen, die auch eine Klasse höher in der Oberliga ganz gut mitspielen würden. Sie stehen verdient ganz oben und deren Ziel kann nur Aufstieg heißen", schwärmt der Trainer des TV Jahn Hiesfeld. Alles andere als eine Niederlage für den TV Jahn wäre somit eine faustdicke Überraschung, doch Janßen hofft auf den perfekten Tag.
Achtung vor Torjäger Lopez-Torres
"Wir brauchen einen bärenstarken Torwart, der die Null hält. Eine konzentrierte und kampfstarke Abwehr, ein spielerisch gutes Mittelfeld und einen eiskalten Sturm", verrät der Hiesfelder Coach seine Erfolgsformel, um nicht mit leeren Händen aus der Landeshauptstadt nach dem Spiel wieder abreisen zu müssen: "Wenn das alles zusammenkommt, dann haben wir eine Chance zu punkten. Denn wenn wir einen guten Tag erwischen, dann muss uns erst einmal einer schlagen", schickt Janßen eine Kampfansage nach Düsseldorf.
Mit einer reinen Abwehrschlacht will sich Janßen aber nicht ein Remis ermauern, er sucht wie in jedem Spiel das Glück in der Offensive. "Wir versuchen 90 Minuten mitzuspielen", kündigt der Trainer an, der mit seinem Team die Fehler nach dem 1:2 gegen Wülfrath aufgearbeitet hat. Dort gaben die "Veilchen" unnötig das Spiel aus der Hand und anstatt drei Zähler einzufahren, freuten sich am Ende nur die Gäste. "Wir waren nach der Pause nicht mehr bissig und aggressiv genug. In dieser Liga darf man es sich nicht erlauben zurückzuschalten, sondern man muss immer alles geben. Ansonsten wird es sofort bestraft", weiß Janßen. Für das Bestrafen von Fehlern des Gegners ist bei TuRU Miguel Lopez-Torres zuständig. Der Spanier traf in sechs Spielen sechsmal und ist der überragende Mann im Angriff.
Beim TV Jahn ruhen die Hoffnungen im Sturm ausschließlich auf Erkan Sevinc, der wieder von Younes Fagrach gefüttert werden soll. Fagrach ist nach zwei Spielen Pause wieder fit.
Quelle: RP-online (Dinslaken)